____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b
ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ
Erdgasfahrzeug
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
top
Ein Erdgasfahrzeug, auch Erdgasauto (englisch natural gas vehicle â NGV oder CNG vehicle â CNG steht kurz fĂŒr compressed natural gas âkomprimiertes Erdgasâ) genannt, ist ein Kraftfahrzeug, das mit Erdgas, Biogas oder synthetisierten Gasen als Kraftstoff betrieben wird. Die Motoren dieser Fahrzeuge arbeiten meist nach dem Otto- oder Dieselverfahren. Erdgasfahrzeuge zĂ€hlen zu Fahrzeugen, die eine alternative Antriebstechnik haben.
Die Energiedichte von Erdgas mit dem Hauptbestandteil Methan betrĂ€gt etwa 50 MJ/kg und ist damit um ca. 20 % gröĂer als die von herkömmlichen Kraftstoffen aus Rohöl (Diesel, Benzin ca. 41,9 MJ/kg). Aufgrund seiner erheblich geringeren Dichte bei atmosphĂ€rischem Druck wird das Erdgas auf bis zu 240 bar komprimiert (CNG = Compressed Natural Gas), um eine ausreichende Energiemenge in einem vertretbaren Volumen im Fahrzeug mitfĂŒhren zu können. Das Erdgas als heute wichtigster EnergietrĂ€ger im Haushaltsbereich wird ĂŒber das bereits bestehende Erdgasnetz direkt zu den Tankstellen transportiert und dort komprimiert und steht so auch dem Autoverkehr zur VerfĂŒgung.
In Deutschland gibt es bis zum 31. Dezember 2026 eine SteuerbegĂŒnstigung bei der Besteuerung des Erdgases, die ab 2024 schrittweise reduziert wird. Durch die BegĂŒnstigung sollte der Anteil der Erdgasfahrzeuge gesteigert werden; so wollte die EuropĂ€ische Kommission erreichen, dass Erdgasfahrzeuge bis 2020 einen Anteil von 10 % am europĂ€ischen Kraftfahrzeugbestand ausmachten. Doch wurde dieses Ziel weit verfehlt.
Erdgasfahrzeuge sind nicht mit den AutogasÂfahrzeugen zu verwechseln, die mit FlĂŒssiggas (LPG = liquified petroleum gas) betrieben werden.
Contents
âą Motorentechnik
âą Bewertung
âą ĂAMTC
âą ADAC
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
âą Anmerkungen
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Geschichte der Erdgasfahrzeuge
Erste Entwicklungen im Deutschen Reich
In der Fachliteratur finden sich nur wenige Informationen zur Geschichte des Erdgasfahrzeuges, da es bisher kaum in den Fokus der historischen Forschung geraten ist.cite-ref-1[1] Beim Automobil gab es Anfang des 20. Jahrhunderts einen Systemkampf zwischen Elektroantrieb, Dampfantrieb und Antrieb mit flĂŒssigen Erdölderivaten. Gasantrieb spielte von Anfang an keine Rolle. Erst durch die Autarkiepolitik der Nationalsozialisten mit ihren âHeimischen Kraftstoffenâ im Dritten Reich wurden Gase als Automobilkraftstoff interessant. Vor allem Kommunalbetriebe stellten ab 1934 zunehmend ihren Autobus-, MĂŒllwagen- und StraĂenreinigungswagenbetrieb auf Gas um. Dabei wurden die erdgasĂ€hnlichen Stoffgemische Stadtgas und KlĂ€rgas eingesetzt. Das Gas wurde wie bereits heute auf 20 MPa komprimiert, aber noch in Wechselgasflaschen im Fahrzeug mitgefĂŒhrt. Feste Gastanks wurden zunehmend ab 1935 eingesetzt, da der Wechsel der Gasflaschen im Betrieb sehr umstĂ€ndlich war. In den folgenden drei Jahren entstand im Deutschen Reich ein Gastankstellennetz mit 50 Tankstellen. davon gaben 10 KlĂ€rgas und 40 Stadtgas ab. Technisch federfĂŒhrend bei der Gaswagenentwicklung war die TH Berlin, insbesondere die Lastregelung wurde stetig verbessert. Aufgrund des hohen Systemgewichts kamen diese frĂŒhen Gassysteme mit festen CNG-Speichern nur fĂŒr Nutzkraftwagen in Betracht.cite-ref-2[2] Seitens der politischen FĂŒhrung bestand nur geringes Interesse an flĂ€chendeckendem Gasbetrieb, da Hydrierwerke fĂŒr die KohleverflĂŒssigung, die konventionelle Kraftstoffe liefern konnten, als geeigneter fĂŒr die Lösung der Kraftstofffrage erschienen. Nach Beginn des Zweiten Weltkrieges in Europa mit zunehmendem Treibstoffmangel setzten Kommunalbetriebe aus der Not heraus fĂŒr Autobusse ballonartige Niederdruckspeicher ein, die das Gas bei atmosphĂ€rischem Druck auf dem Fahrzeugdach speichern konnten.cite-ref-3[3] Daneben wurde auch direkt am Fahrzeug erzeugtes Holzgas eingesetzt. Erste Gasbusse fuhren 1942 in Wiesbaden, ab 1943 war diese ausgesprochen einfache Technik auch in anderen GroĂstĂ€dten verbreitet. Die Erdgasbusse konnten sich bis in die frĂŒhen 1950er-Jahre halten, verschwanden dann aber schnell von den StraĂen, weil wieder Erdöl verfĂŒgbar war. Ăhnliche Entwicklungen wie in Deutschland gab es auch in anderen westlichen Industriestaaten.cite-ref-4[4]
Sonderentwicklungen in Italien und Neuseeland
Italien ist hier jedoch eine Ausnahme. In den 1950er-Jahren stieg die Erdgasförderung in Norditalien stark an, sodass es in Anbetracht des groĂen Energiebedarfes der italienischen Wirtschaft sinnvoll erschien, Erdgas als gĂŒnstigen Kraftstoff einzusetzen. Die italienische Regierung förderte mit finanziellen Mitteln den Ausbau eines Erdgastankstellennetzes, sodass Automobilzubehörhersteller zunehmend UmrĂŒstsĂ€tze von Benzinbetrieb auf Erdgas anboten. SerienmĂ€Ăig produzierte Fahrzeuge mit Erdgasantrieb gab es aber zu jener Zeit noch nicht. Zwar erfuhr der Erdgaspersonenwagen so eine gewisse Verbreitung, blieb jedoch weitestgehend ein Nischenprodukt. Erst mit den Ălpreiskrisen in den 1970er-Jahren rĂŒckte das Erdgasfahrzeug wieder verstĂ€rkt in das öffentliche Bewusstsein.cite-ref-list36-5-0[5] So wurden Entwicklungen in Richtung Erdgasantrieb unternommen, vor allem in Staaten mit eigenen, groĂen Erdgasvorkommen wie den USA, Kanada und Neuseeland. Insbesondere in Neuseeland wurde von staatlicher Seite der Erdgaspersonenwagen stark subventioniert, sodass hier zunĂ€chst italienische UmrĂŒstsĂ€tze importiert und spĂ€ter von der heimischen Automobilzubehörindustrie hergestellt wurden. Bis in die 1980er-Jahre entstand in Neuseeland ein Netz aus 370 Erdgastankstellen und darĂŒber hinaus WerkstĂ€tten, die Umbauten vornahmen.cite-ref-6[6] Bis Ende der 1980er-Jahre gab es in Neuseeland 120.000 Erdgasfahrzeuge, was 11 % des gesamten Kraftfahrzeugbestandes entsprach. Ein Regierungswechsel Mitte der 1980er-Jahre brachte jedoch ein jĂ€hes Ende der Subventionen, sodass es wirtschaftlich unattraktiv wurde, Fahrzeuge auf Erdgas umzurĂŒsten. 2012 gab es in Neuseeland noch 65 Erdgasfahrzeuge,cite-ref-7[7] wĂ€hrend es in Italien 750.000 waren.cite-ref-list36-5-1[5]
Wirtschafts- und umweltpolitisch geförderter Aufschwung in den 1990er- und 2000er-Jahren
Vor allem in SchwellenlĂ€ndern mit einfach zugĂ€nglichen Erdgasvorkommen setzten Regierungen zunehmend ab Beginn der 1990er-Jahre auf eine Autarkiepolitik, um Erdöl einzusparen. Insbesondere im Iran, in Pakistan, Argentinien, Brasilien und Indien sind daher Erdgasfahrzeuge sehr weit verbreitet. In westlichen Industriestaaten wie Deutschland wurde das Erdgasfahrzeug wegen der durch Umweltpolitik geschaffenen Rahmenbedingungen in der öffentlichen Wahrnehmung eine âUmweltschutzmaschineâ, sodass Automobilhersteller hier vor allem aus GrĂŒnden der Markterweiterung anfingen, Erdgasfahrzeuge anzubieten. Wirtschaftlich wurden Erdgasfahrzeuge nur durch staatliche Subventionen und Steuererleichterungen. Ohne solche MaĂnahmen hĂ€tte das Erdgasfahrzeug niemals eine nennenswerte Verbreitung erfahren.cite-ref-8[8]
Nachdem die politischen Rahmenbedingungen geschaffen waren (Reduzierung der Mineralölsteuer auf Erd- und Biogas, Ausnahme von der Kfz-Steuer fĂŒr monovalente Fahrzeuge), wurden in Deutschland bis Ende der 1990er-Jahre etwa 5000 Fahrzeuge auf Erdgasbetrieb umgerĂŒstet und es entstand ein Tankstellennetz von 160 Erdgastankstellen. Meist waren es Erdgasversorger, die zunĂ€chst ihre eigenen Fahrzeuge auf Erdgasbetrieb umrĂŒsteten, die zu den 5000 besagten Erdgasfahrzeugen gehörten. Im Jahr 2000 wurde schlieĂlich der âTrĂ€gerkreis Erdgasfahrzeugeâ gegrĂŒndet, dem Unternehmen aus der Energie-, Gas-, Mineralöl- und Automobilindustrie sowie das Bundesministerium fĂŒr Umwelt und der ADAC angehörten. Dieser TrĂ€gerkreis setzte sich fĂŒr Subventionen ein und propagierte das Erdgasfahrzeug als umweltfreundliche âSparmaschineâ: sparsam, sicher und sauber. ZusĂ€tzlich dazu fĂŒhrte die rot-grĂŒne Bundesregierung unter Bundeskanzler Gerhard Schröder die âĂkosteuerâ ein, eine Erhöhung der Mineralölsteuer, wodurch Erdgasfahrzeuge einen zusĂ€tzlichen kĂŒnstlichen ökonomischen Vorteil erhielten.cite-ref-9[9] So stieg der Bestand an Erdgasfahrzeugen in Deutschland bis 2012 auf rund 95.000 Fahrzeuge, was etwa 0,2 % des Gesamtfahrzeugbestands der Bundesrepublik ausmachte. Das reichte aus, dass das Erdgasfahrzeug nicht nur bei Flottenbetrieben, sondern auch unter privaten Fahrzeugpionieren als etabliert gelten konnte. Anders als noch in den 1990er-Jahren hatten mehrere Hersteller serienmĂ€Ăige Erdgasfahrzeuge im Angebot. Allerdings hatte der TrĂ€gerkreis Erdgasfahrzeuge schon fĂŒr das Jahr 2004 ein Ziel von deutschlandweit 1000 Erdgastankstellen angestrebt, das aber verfehlt wurde, denn tatsĂ€chlich gab es fast ein Jahrzehnt spĂ€ter (2013) erst 920 Tankstellen.
Stagnation seit 2010 und Abschwung zu Beginn der 2020er-Jahre
Seit 2010 stagnierte dann der weitere Ausbau des Erdgastankstellennetzes. UrsĂ€chlich dafĂŒr war, dass Erdgastankstellen nicht gewinnbringend betrieben werden können.cite-ref-10[10] Inzwischen sinkt die Anzahl der Tankstellen. Mit der seit Ende der 2010er-Jahre fast ausschlieĂlichen Fokussierung der Fahrzeughersteller auf die ElektromobilitĂ€t als alternative Antriebstechnik verschwand der Gasbetrieb bei neu entwickelten Modellen aus ihren Planungen, so dass im Jahre 2023 in Deutschland keine Erdgas-Neufahrzeuge mehr angeboten werden.cite-ref-0-11-0[11] Dies dĂŒrfte mittelfristig zum Verschwinden dieser Antriebsart aus dem StraĂenverkehr fĂŒhren.
Technische Grundlagen
Erdgas als Kraftstoff
Erdgas ist ein Gasgemisch, dessen Hauptbestandteil Methan ist. Methan ist ein Kohlenwasserstoff und bei Standardbedingungen (298,15 K, 101,325 kPa) gasförmig. Es hat zwar einen sehr hohen massenbezogenen Heizwert von 50 MJ·kgâ1, jedoch in Relation zur Masse ein sehr groĂes Volumen (Dichte ca. 0,66 kg·mâ3).cite-ref-dichte-12-0[Anm. 1]cite-ref-13[12] Es muss daher auf mind. 20 MPa komprimiert oder verflĂŒssigt werden, um in ausreichender Menge im Fahrzeug mitgefĂŒhrt werden zu können. Im Vergleich zu anderen Kohlenwasserstoffen ist das Kohlenstoff-Wasserstoff-VerhĂ€ltnis des Methans mit 1:4 relativ gering. Bei der Verbrennung von Erdgas wird beim gleichen Energieeinsatz daher rund 25 % weniger Kohlenstoffdioxid freigesetzt, als bei der Verbrennung von Motorenbenzin oder Dieselkraftstoff. Methan hat eine hohe SelbstentzĂŒndungstemperatur, weshalb es sich vor allem fĂŒr Motoren mit FremdzĂŒndung (Ottomotoren) eignet. Die hohe Klopffestigkeit (Methanzahl) erlaubt ein höheres VerdichtungsverhĂ€ltnis als bei Ottomotoren mit Benzinbetrieb, was sich gĂŒnstig auf den Wirkungsgrad auswirkt. Auch sind die ZĂŒndgrenzen sehr hoch, was in der Theorie Schichtladekonzepte und Magerbetrieb sinnvoll erscheinen lĂ€sst. Im Vergleich zur Benzindirekteinspritzung ist der Gemischheizwert bei Erdgasdirekteinblasung ca. 3 % geringer.cite-ref-vb-522-14-0[13]
CNG (Compressed Natural Gas, komprimiertes Erdgas) als Kraftstoff fĂŒr Pkw ist in der Norm DIN 51624 definiert. Es muss eine Mindestmethanzahl von 70 MZ und einen Methananteil von mindestens 80 % haben, die Dichte liegt im Bereich von 0,72â0,91 kg·mâ3. ZusĂ€tzlich wird zwischen zwei QualitĂ€ten, High und Low, unterschieden. Erdgas der QualitĂ€tsstufe Low hat einen mehr als 10 % geringeren Heizwert als Erdgas der QualitĂ€tsstufe High. Dies muss bei der Motorauslegung berĂŒcksichtigt werden, ebenso wie unerwĂŒnschte Kraftstoffbestandteile wie Schwefel (durch Odorierung), Schmieröl (aus dem Gaskompressor an der Tankstelle) und Siloxane (entstehen bei der Biogasproduktion).cite-ref-vb-522-14-1[13]
AbhĂ€ngig von den Anforderungen wird das Erdgas entweder in komprimierter gasförmiger Form (CNG) oder in flĂŒssiger Form (LNG) verwendet. Nach dem Eichgesetz darf Erdgas nicht nach Volumen (Liter) oder Kilowattstunde, sondern nur nach Masse (Kilogramm) verkauft werden. Ein in den ZapfsĂ€ulen eingebautes Messinstrument, ein Coriolis-Massendurchflussmesser misst die durchströmende Masse und wird entsprechend vom Eichamt geeicht. Dennoch gibt es Bestrebungen, eine Auspreisung in der Einheit âŹ/(10 kWh) zu etablieren, weil sich die Brennwerte des jeweiligen Gases auch innerhalb der Gasklassen L oder H unterscheiden.
Motorentechnik
Wie im Abschnitt Erdgas als Kraftstoff erlĂ€utert, ist der hohen Klopffestigkeit des Erdgases wegen vor allem der Ottomotor fĂŒr den Erdgasbetrieb geeignet und bei Pkw verbreitet. Dieselmotoren mit Erdgas als Kraftstoff sind komplizierter zu entwickeln als vergleichbare Ottomotoren, da der Dieselmotor einen Kraftstoff mit guter ZĂŒndwilligkeit benötigt, Erdgas aber klopffest, das heiĂt nicht zĂŒndwillig ist; das sichere Einleiten der ZĂŒndung ist daher beim Dieselmotor schwierig. FĂŒr Nutzfahrzeuge (Autobusse, Lastkraftwagen etc.) wird dennoch hĂ€ufig ein Dieselmotor eingesetzt, da er einen höheren Wirkungsgrad als der Ottomotor hat und somit weniger Kraftstoff verbraucht.
Gemischbildung beim Dieselmotor
Dieselverfahren mit zusÀtzlicher Saugrohreinblasung
FĂŒr den Erdgasbetrieb modifizierte Industriedieselmotoren mit zusĂ€tzlicher Saugrohreinblasung arbeiten nach dem Dieselverfahren und werden in ihrer Betriebsart im Vergleich zum konventionellen Common-Rail-Dieselmotor nahezu nicht geĂ€ndert, sind aber um ein Erdgas-System mit Gastank, Gasregelstrecke und Gasdruckregler erweitert (sogenannte Dual-Fuel-Motoren). Diese Motoren können wie ganz normale Dieselmotoren mit reinem Dieselbrennstoff (DIN EN 590) betrieben werden, Erdgas ist hier lediglich Zusatzbrennstoff, mit dem der Dieselbrennstoff substituiert (ersetzt) wird. Das sehr klopffeste, also zĂŒndunwillige Erdgas wird in das Saugrohr eingeblasen, dort mit Luft gemischt und beim Verdichtungshub wie reine Luft komprimiert. In das Gemisch aus Luft und Erdgas wird konventioneller Dieselbrennstoff eingespritzt, der sich durch die WĂ€rme selbst entzĂŒndet. Der brennende Dieselbrennstoff entzĂŒndet dann das Erdgas, das mit einer Vormischflamme verbrennt. Auf diese Weise können etwa 60â80 % des Dieselbrennstoffes durch Erdgas substituiert werden. Problematisch ist, dass in einigen Kennfeldbereichen ein zu mageres Gemisch bestehend aus groĂen Teilen Erdgas nicht richtig verbrennen wĂŒrde, wĂ€hrend es bei hohen Lasten zum Klopfen (unerwĂŒnschte SelbstentzĂŒndung) kommen kann. Daher werden Betriebsbereiche mit geringer Drehzahl, niedriger Teillast und ggf. Volllast sowie der Kaltstart, ohne Erdgaseinblasung, sprich im reinen Dieselbrennstoffbetrieb, abgedeckt. Kennzeichen des Dieselverfahrens mit Erdgassaugrohreinblasung ist ein hoher Methanschlupf, der einen Oxidationskatalysator mit groĂen Konvertierungsraten benötigt, um ein gutes Abgasverhalten zu erzielen. Solche Katalysatoren sind heute (2015) noch nicht verfĂŒgbar, weshalb Erdgasmotoren, die nach dem Dieselverfahren und zusĂ€tzlicher Saugrohreinblasung von Erdgas arbeiten, nicht der Abgasnorm Euro VI genĂŒgen.cite-ref-15[14]
Dieselverfahren mit Direkteinspritzung
Bei der Direkteinspritzung dient das Erdgas als Hauptkraftstoff, jedoch ist auch hier Dieselbrennstoff fĂŒr die PilotzĂŒndung notwendig. Anders als bei Motoren mit zusĂ€tzlicher Saugrohreinblasung gibt es einen speziellen Injektor, der sowohl Dieselbrennstoff als auch Erdgas einspritzen kann. Zuerst wird eine kleine Menge Dieselbrennstoff eingespritzt, worauf der eigentliche Kraftstoff, das Erdgas, folgt. Anders als bei der Saugrohreinblasung, wo sich das Erdgas mit der Luft mischt, ist bei der direkten Einspritzung keine Zeit fĂŒr Gemischhomogenisierung, weshalb der Sauerstoff bei der Verbrennung in das Erdgas diffundiert und wie beim Betrieb mit normalem Dieselbrennstoff mit einer Diffusionsflamme verbrennt. Auf diese Weise können mehr als 90 % des Dieselbrennstoffes substituiert werden.cite-ref-16[15] Um das Erdgas zuverlĂ€ssig einspritzen zu können, muss es in flĂŒssiger Form vorliegen, da der Einspritzdruck bis zu 30 MPa betrĂ€gt und dies energetisch am sinnvollsten mit komprimiertem LNG (Liquified Natural Gas = FlĂŒssigerdgas) erreichbar ist. Nachteil des Dieselmotors mit Direkteinblasung ist also, dass er nicht sinnvoll mit CNG (Compressed Natural Gas = Komprimiertes gasförmiges Erdgas) betrieben werden kann. Ferner ist wegen des komplizierten Einspritzsystems eine komplette Neukonstruktion des Einspritz- und Kraftstoffsystems vonnöten, ein konventionelles Common-Rail-System, wie es beim Dieselmotor mit zusĂ€tzlicher Saugrohreinblasung verwendet werden kann, funktioniert bei Direkteinspritzung nicht. Vorteil ist jedoch, dass, wie erwĂ€hnt, eine Diffusionsverbrennung stattfindet. Daher kann zum Erreichen der Abgasnorm Euro VI ein konventioneller Oxidationskatalysator verwendet werden.cite-ref-17[16]
Gemischbildung beim Ottomotor
Beim Ottoverfahren kann die Gemischbildung sowohl innerhalb der Brennkammer mit Direkteinblasung, als auch im Ansaugrohr mit Saugrohreinblasung erfolgen. Beide Gemischbildungsarten können kombiniert werden. Wichtige weitere Unterschiede gibt es im Zeitpunkt und in der Dauer der Einblasung.cite-ref-vb-523-18-0[17]
Saugrohreinblasung
Saugrohreinblasung ist einfacher zu konstruieren als Direkteinblasung und benötigt nur geringe VersorgungsdrĂŒcke bei der Einblasung. Es wird ausschlieĂlich Mehrpunkteinblasung, bei der jedem Zylinder ein einzelnes Einblaseventil zugeordnet ist, verwendet, da eine Einpunkteinblasung an nur einer Stelle im Saugrohr unerwĂŒnschte RĂŒckzĂŒndungen im Ansaugrohr verursachen wĂŒrde. Bei der Mehrpunkteinblasung werden die Einblaseventile möglichst nah am Einlassventil eingebaut. Im Bezug auf Dauer und Zeitpunkt der Einblasung gibt es zwei Konzepte: Es kann zum einen kontinuierlich, ĂŒber den Zeitraum aller vier Arbeitsspiele des Motors eingeblasen werden, oder zylinderindividuell. Bei der zylinderindividuellen Einblasung wird fĂŒr jeden einzelnen Zylinder nur zu einem gewissen Zeitpunkt eingeblasen. Idealerweise ist die Einblasung saugsynchron, erfolgt also genau dann, wenn das Einlassventil öffnet und vom Kolben Luft angesaugt wird. Allgemein sind der langen Gemischhomogenisierungszeit bei Saugrohreinblasung wegen die Anforderungen an die Schaltzeiten verhĂ€ltnismĂ€Ăig gering, was eine einfachere Konstruktion begĂŒnstigt.cite-ref-vb-523-18-1[17]
Direkteinblasung
Bei der direkten Einblasung des Kraftstoffes in den Brennraum gibt es Unterscheidungen anhand der Pulszahl der Einblasungen (Einzel- und Mehrfacheinblasung) und anhand des Einblaszeitpunktes (Saughub- und Kompressionshubeinlasung). Bei der Einzeleinblasung wird lediglich einmalig pro Arbeitsspiel eingeblasen, bei der Mehrfacheinblasung hingegen mehrfach. Dabei kann auch nach dem Einsetzen der Verbrennung noch eingeblasen werden. Der Zeitpunkt der Einblasung hat vor allem Einfluss auf Verbrennungsanomalien (RĂŒckzĂŒndungen im Saugrohr) und den Gemischhomogenisierungsgrad (Grad der gleichmĂ€Ăigen Verteilung von Brennstoff und Luft). Eine frĂŒhe Einblasung in den Saughub (Saughubeinblasung) erfolgt, wĂ€hrend die Einlassventile des Motors geöffnet sind. Somit steht viel Zeit fĂŒr die Gemischhomogenisierung (gleichmĂ€Ăige Verteilung und Durchmischung von Brennstoff und Luft) zur VerfĂŒgung, auch muss der Versorgungsdruck der Einblaseventile mit ca. 1â4 MPa nicht sehr hoch sein. Da das Einlassventil wĂ€hrend des Saughubes geöffnet ist, kann Kraftstoff in das Ansaugrohr gelangen, und sich dort unkontrolliert entzĂŒnden, was nach Möglichkeit vermieden werden muss. Ferner bedingt ein homogenes Gemisch auch eher eine FrĂŒhzĂŒndung (unerwĂŒnschte SelbstentzĂŒndung), was schĂ€dlich fĂŒr das Triebwerk ist. Bei der Kompressionshubeinblasung wird der Kraftstoff erst nach SchlieĂen des Einlassventils eingeblasen, sodass nur sehr wenig Zeit fĂŒr die Gemischhomogenisierung bleibt. So lĂ€sst sich eine gute Gemischschichtung (keine Gemischhomogenisierung) erzielen. Eine EntzĂŒndung des Gemisches an AbgaskrĂŒmmer und Ansaugrohr ist der geschlossenen Ventile wegen ausgeschlossen, auch neigt ein geschichtetes Gemisch weniger stark zur SelbstentzĂŒndung. Der Einblasedruck muss jedoch mit mindestens 5 MPa deutlich höher als bei der Saughubeinblasung sein; wenn wĂ€hrend der Verbrennung eingeblasen wird, muss zur Sicherstellung eines ĂŒberkritischen DruckverhĂ€ltnisses der Einblasedruck etwa 10â30 MPa betragen. Die Grenze zwischen Saughub- und Kompressionshubeinblasung ist nicht klar definiert, bei einer Verlagerung der Einblasung zu einem spĂ€teren Zeitpunkt hin ist der Ăbergang von Saughub- zu Kompressionshubeinblasung meist schleifend. Vorteil der Direkteinblasung gegenĂŒber der Saugrohreinblasung ist der gröĂere erzielbare Gemischheizwert, der ein gröĂeres Drehmoment erlaubt.cite-ref-vb-524-19-0[18]
Speichertechnologie
Moderne Erdgasspeichersysteme basieren auf der Komprimierung oder VerflĂŒssigung von Erdgas. In der Zeit des Zweiten Weltkrieges gab es hingegen auch Niederdruckspeicher, also Systeme ohne Komprimierung oder VerflĂŒssigung des Gases, die jedoch bei verhĂ€ltnismĂ€Ăig viel Platzbedarf fĂŒr den Tank und extrem geringen Reichweiten nur im Ausnahmefall praktikabel waren und daher heute nicht mehr verwendet werden.
Historisches Niederdruckspeichersystem
Das Niederdruckspeichersystem ist eine Krisentechnologie und eignet sich ausnahmslos nur fĂŒr Autobusse, die im innerstĂ€dtischen Linienverkehr eingesetzt werden. Hierbei wird auf dem Dach des Autobusses ein gasdichter Sack aus Gummi mit einem Fassungsvermögen von rund 20 m3 aufgebaut, um den ein Rohrgestell mit Tuchbespannung gebaut ist. Das Gas wird bei atmosphĂ€rischem Druck im Sack gespeichert. 20 m3 Gas ermöglichen ca. 13 km Reichweite. Um die Reichweite zu erhöhen, wird ein gleichartiger Tank auf einem speziellen TankanhĂ€nger mitgefĂŒhrt, sodass mit zwei Tanks etwa 25 km Reichweite erzielt werden können.cite-ref-20[19]
CNG-Speicherung
CNG-Speicher speichern komprimiertes gasförmiges Erdgas und werden vor allem fĂŒr Pkw eingesetzt. Die Speichermedien sind Stahlflaschen oder leichtere, aber teurere aramidfaserverstĂ€rkte Aluminiumflaschen. Das Erdgas wird in der Tankstelle auf einen Druck von bis zu 20 MPa komprimiert; reines Methan hat bei 20 MPa Druck und etwa 293 K eine Dichte von 162 kg·mâ3. Der Wert von 20 MPa ist eine sinnvolle Obergrenze, da er fĂŒr Methan leicht ĂŒber dem idealen Wert liegt, der das Maximum fĂŒr den Quotienten aus Druck und Kraftstoffmasse ist. Das bedeutet, dass das VerhĂ€ltnis von Arbeit, die zum Komprimieren des Erdgases notwendig ist, in Relation zur Speicherdichte bei einem Druck von 20 MPa besonders gĂŒnstig ist. Bei gröĂeren DrĂŒcken wĂŒrde der Bedarf an Kompressionsarbeit sehr stark steigen, auch wĂŒrden stabilere Speicher unabdingbar. Nachteil an der CNG-Speicherung ist das groĂe Volumen des Tanks: Ein Tank, der 2500 MJ Energie in auf 20 MPa komprimiertes Erdgas speichern kann, hat ein Volumen von etwa 300 dm3, im Vergleich dazu hat ein Tank fĂŒr Motorenbenzin mit demselben Energiegehalt ein Volumen von 80 dm3.cite-ref-21[20]
LNG-Speicherung
Ein LNG-Speicher kann verflĂŒssigtes Erdgas, welches unter â161,5 °C eine spezifische Dichte von 0,42 kg/l hat, aufnehmen. Die Anforderungen an die Isolation eines solchen Erdgasspeichers sind sehr hoch, da flĂŒssiges Erdgas nur bei Temperaturen unterhalb des Siedepunktes dauerhaft flĂŒssig bleibt. Dazu werden Superisolatoren mit StĂ€rken im geringen Zentimeterbereich eingesetzt, deren Isolationsverhalten dem meterdicker PolystyrolwĂ€nde Ă€hnelt. Innerhalb eines Zeitraumes von drei Tagen dampfen so bis zu 10 % des Erdgases ab. GasverflĂŒssigungsanlagen an den Tankstellen sowie Kompressions- und Verdampfvorrichtungen im Fahrzeug senken den Wirkungsgrad der FlĂŒssiggasspeicherung, wobei der Energieaufwand fĂŒr die GasverflĂŒssigung allein schon etwa 15 % des Erdgasenergiegehaltes betrĂ€gt. Allerdings ist LNG-Speicherung bei Betrachtung der Speicherdichte und dem Gewicht des Speichersystems anderen Speichersystemen ĂŒberlegen. FĂŒr Pkw wird dieses System nicht eingesetzt. Es wird vor allem bei LNG-Tankschiffencite-ref-22[21] und neuerdings bei Lastwagen und Bussen eingesetzt.
Personenkraftwagen mit Erdgas
Serienfahrzeuge
Erdgasfahrzeuge gibt es in mehrere AusfĂŒhrungen: bivalent, dual-fuel und monovalent.
âą Bivalente Fahrzeuge haben Motoren, die fĂŒr einen konventionellen Kraftstoff (Motorenbenzin oder Dieselkraftstoff) konstruiert sind, aber zusĂ€tzlich mit Erdgas betrieben werden können, ohne dass dafĂŒr Motorbauteile geĂ€ndert werden mĂŒssen. Dabei wird entweder PrimĂ€rbrennstoff, oder Erdgas verbrannt, aber nicht beides gleichzeitig.
âą Dual-Fuel-Motoren arbeiten meist nach dem Dieselverfahren, und werden mit zwei Brennstoffen gleichzeitig betrieben. Der Dieselbrennstoff dient hier meist als chemische ZĂŒndkerze fĂŒr das Erdgas.cite-ref-vb-267-23-0[22]
âą Monovalente Fahrzeuge (monofuel) haben Motoren, die primĂ€r fĂŒr den Betrieb mit Erdgas konstruiert sind. Konventioneller Kraftstoff dient hier lediglich als Zusatzbrennstoff. Von Anfang an fĂŒr den Betrieb mit Erdgas konstruierte Ottomotoren haben in der Regel eine höhere Verdichtung, die den Wirkungsgrad erhöht.cite-ref-vb-44-24-0[23]
Bei einem Tankvorgang gelangt das Erdgas in die DruckgasbehĂ€lter, von wo es durch ein multifunktionales Sicherheitsventil in den Hochdruckregler strömt. Der Speicherdruck des getankten komprimierten Erdgases wird von 20 MPa vom Hochdruckregler auf 0,7 MPa verringert. Eine nachfolgende Filterung verhindert, dass Verunreinigungen im Erdgas die Gasdosierung verschmutzen. Die TankgröĂen bei Serienmodellen liegen zwischen 12 und 37 kg Erdgas.
UmgerĂŒstete Ottofahrzeuge
Fast alle Kraftfahrzeuge mit Ottomotoren können theoretisch fĂŒr den alternativen Betrieb mit Erdgas umgerĂŒstet werden. Hier liegt auch der Vorteil des Kraftstoffes, da auf ausgereifte Motorentechnik und Motorenentwicklung der Automobilindustrie zurĂŒckgegriffen werden kann, weil am Motor selbst nur wenige VerĂ€nderungen vorgenommen werden mĂŒssen. Diese betreffen insbesondere den Ventiltrieb, der sich aufgrund des andersartigen Verbrennungsverhaltens von Erdgas als Schwachstelle bei herkömmlichen Benzinmotoren herausgestellt hat. So kann der VerschleiĂ an den Ventilsitzringen erheblich gröĂer sein. Wenn der ZĂŒndzeitpunkt des Basismotors nicht an die geĂ€nderten VerhĂ€ltnisse (geringere Brenngeschwindigkeit gegenĂŒber Benzin) angepasst wird, so liegt die Abgastemperatur unter Volllast höher, wodurch die Auslassventile thermisch geschĂ€digt werden können. Ohne die notwendigen Verbesserungen der Basismotoren muss eine Dauerhaltbarkeit bei den meisten Aggregaten in Frage gestellt werden.
Nur ein Erdgastank (Stahlflaschen, Kompositflaschen oder moderne EU-genormte Kunststoffflaschen), ein Zuleitungssystem zum Saugrohr und entsprechende Motoren-Managementsysteme mĂŒssen integriert und angepasst werden. AuĂerdem ist in der Regel ein Platzverlust im Kofferraum zu verzeichnen, wenn die Tanks nicht wie bei Serienfahrzeugen unterflurig angeordnet werden. Eine UmrĂŒstung muss der europĂ€ischen ECE-R-115-Richtlinie hinsichtlich technischer Ausstattung entsprechen. Die Gasanlage muss in den Kraftfahrzeugbrief und Kraftfahrzeugschein eingetragen sein, sonst erlischt die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs.
Bewertung
Wirtschaftlichkeit
Die Vorteile von Erdgasfahrzeugen sind einerseits die im Vergleich zu anderen Kraftstoffen niedrigeren Kraftstoffkosten und der ebenfalls geringere Steuersatz fĂŒr den Kraftstoff, andererseits die gegebenenfalls gĂŒnstige Einstufung hinsichtlich der Kraftfahrzeugsteuer. Bivalente Fahrzeuge werden gemÀà ihrer Abgaswerte im PrimĂ€rkraftstoffbetrieb bewertet. Einen Sonderfall stellen quasimonovalente Erdgasfahrzeuge dar. In Deutschland werden diese trotz des möglichen Benzinnotbetriebes entsprechend der geringeren Emission im Erdgasbetrieb besteuert.
FĂŒr den Kraftstoff Erdgas senkte die deutsche Bundesregierung durch das Gesetz zur Fortentwicklung der ökologischen Steuerreform aus dem Jahre 2002 den Steuersatz auf Erdgas fĂŒr alle Fahrzeuge im öffentlichen StraĂenverkehr bis zum 31. Dezember 2020 auf 13,90 Euro pro MWh. Am 29. Juni 2006 hat die Bundesregierung mit dem Energiesteuergesetz die BegĂŒnstigung von Erdgas fĂŒr alle Fahrzeuge im öffentlichen StraĂenverkehr bis zum 31. Dezember 2018 beschlossen. Damit wurde die SteuervergĂŒnstigung um 2 Jahre reduziert. Am 15. Februar 2017 hat das Bundeskabinett eine VerlĂ€ngerung bis 31. Dezember 2023 beschlossen. Ab 1. Januar 2024 erfolgt dann eine jĂ€hrliche Erhöhung bis auf 31,80 EUR/MWh ab dem 1. Januar 2027. Umgerechnet auf den Heizwertvergleich ergibt sich bei Erdgas eine 80-prozentige steuerliche VergĂŒnstigung gegenĂŒber dem Kraftstoff Superbenzin und gegenĂŒber Diesel um ca. 70 Prozent.
Ăkologische Bewertung
Konventionell gefördertes Erdgas hat ein Kohlenstoffdioxidbildungspotenzial von weniger als 60 g·MJâ1, wenn es vollstĂ€ndig verbrennt. Im Vergleich zu konventionellem Benzin können so die Kohlenstoffdioxidemissionen um bis zu 20 % reduziert werden. UrsĂ€chlich dafĂŒr ist der geringere Kohlenstoffanteil des Erdgases. Bei der Verbrennung im Ottomotor kann der Kohlenstoffmonoxid- und der StickstoffoxidausstoĂ durch den Einsatz von Erdgas ebenfalls gesenkt werden. Ferner erlaubt der Betrieb im Ottomotor eine höhere Verdichtung und damit einen besseren Wirkungsgrad, der sich positiv auf den KohlenstoffdioxidausstoĂ auswirkt.cite-ref-25[24]
Laut ADAC Ecotest schneiden CNG-Fahrzeuge im Vergleich zu anderen Verbrennern erheblich besser ab. Hier konnte der ADAC sogar eine COâ-Reduktion von bis zu 54 Prozent gegenĂŒber Benzinern nachweisen. Bei Betankung mit Biogas fĂ€llt die COâ-Bilanz noch erheblich besser aus. Im Vergleich zu sparsamen Diesel-Fahrzeugen ergibt vor allem eine erhebliche Reduktion der in den letzten Jahren diskutierten Stickoxide.cite-ref-0-11-1[11]
Als Zukunftstechnologie um COâ bei Lastkraftwagen einzusparen hĂ€lt das Ăkoinstituts laut einer Studie im Auftrag des Umweltbundesamts Erdgasfahrzeuge fĂŒr ungeeignet. Es wurde festgestellt, dass Lastkraftwagen mit Ottomotor, in denen verflĂŒssigtes Erdgas (LNG) als Treibstoff eingesetzt wird, einen vergleichbaren KohlenstoffdioxidausstoĂ wie Lastkraftwagen mit Dieselmotor haben, in denen konventioneller Dieselkraftstoff (EN590) als Treibstoff verwendet wird. Daraus wird abgeleitet, dass sich fĂŒr den Klimaschutz kein Vorteil fĂŒr LNG-Lastkraftwagen mit Ottomotor gegenĂŒber konventionellen mit Dieselkraftstoff betriebenen Diesel-Lastkraftwagen ergibt. Dies wĂ€re nur bei Biogas der Fall, das aber bei weitem nicht in ausreichender Menge zur VerfĂŒgung steht.cite-ref-26[25]
Tankstellen fĂŒr Erdgasfahrzeuge
An Tankstellen ist komprimiertes Erdgas (CNG) in der QualitÀt als H-Gas (High Gas) und/oder L-Gas (Low Gas) erhÀltlich:
âą H-Gas kommt aus Russland, GroĂbritannien, Norwegen, Niederlande und DĂ€nemark nach Deutschland und hat einen Methan-Anteil von 87 bis 99,1 Volumenprozent. Der Heizwert liegt zwischen ca. 10,0 und 11,1 kWh·mâ3 und damit höher als beim L-Gas,
âą L-Gas wird in Norddeutschland mit einem Methangehalt von 79,8 bis 87 Volumenprozent gefördert und hat einen Heizwert von 8,2 bis 8,9 kWh·mâ3.
Es gibt zwei Arten von Tankstutzen: NGV1 bei PKW sowie der optisch sehr Ă€hnliche, etwas gröĂere NGV2, der vor allem bei Bussen und LKWs verbaut ist. In SĂŒditalien kommt zudem ein weiteres, relativ altes System zum Einsatz. FĂŒllkupplungen an den Tankstellen helfen, zwischen den Standards zu ĂŒberbrĂŒcken. In Russland sowie angrenzenden Staaten sind Tankkupplungen nach dem GOST-Standard verbreitet.
Deutschland, Ăsterreich und die Schweiz
Am 1. Januar 2014 gab es in Deutschland 917 Erdgastankstellen. Am 1. Januar 2008 waren die Tankstellen ĂŒberwiegend mit H-Gas und nur 27 Prozent mit L-Gas. In der Schweiz sind es per Juli 2013 134 Tankstellen,cite-ref-27[26] welche alle H-Gas abgeben. AuĂerdem gibt es in Deutschland seit Juni 2006 die erste Biogastankstelle in Jameln im Wendland. Aus der Anlage der Raiffeisen-Waren-Genossenschaft (RWG) wird das Roh-Biogas aus der VergĂ€rung von Mais, Getreide, Kleegras mittels einer neu entwickelten Aufbereitungsanlage auf ErdgasqualitĂ€t der Gruppe H-Gas (Methangehalt ĂŒber 95 Prozent) veredelt. In Margarethen am Moos wurde im Dezember 2007 die erste reine Biogastankstelle Ăsterreichs in (Probe-)Betrieb genommen. Der offizielle Start erfolgte dann am 28. August 2008. Seit Ende 2011 ist diese Tankstelle öffentlich (Selbstbedienung mit Bankomat-Karte), d. h. man benötigt keinen Chip mehr, um die ZapfsĂ€ule freizuschalten.
Das seit dem 1. Januar 2007 geltende Biokraftstoffquotengesetz verpflichtet die Mineralölwirtschaft, einen wachsenden Mindestanteil ihres Kraftstoffabsatzes in Form von Biokraftstoffen in Umlauf zu bringen (Quotenpflicht). Energieversorger, die Erdgastankstellen betreiben, eröffnet dies durch die Beimischung von regenerativ erzeugtem Bio-Erdgas eine neue Erlösquelle. Die so erzielte Bio-Quote kann an Mineralölunternehmen verkauft werden, die dadurch ihrer Verpflichtung zur Biobeimischung nachkommen.
Erdgasfahrzeuge und Erdgastankstellen weltweit
| Land | Erdgasfahrzeuge | Erdgasfahrzeuge | Erdgasfahrzeuge | Erdgasfahrzeuge | Erdgasfahrzeuge | Erdgasfahrzeuge | Erdgasfahrzeuge | Tankstellen | Tankstellen | Tankstellen | Tankstellen | Tankstellen | Tankstellen | Tankstellen |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Land | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 |
| Ăgypten | 63.970 | 75.796 | 84.746 | 101.078 | 119.679 | 122.271 | 157.858 | 91 | 103 | 99 | 118 | 119 | 119 | 119 |
| Algerien | 125 | 125 | 125 | 125 | 125 | 125 | 125 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 |
| Argentinien | 1.446.183 | 1.459.236 | 1.650.000 | 1.745.677 | 1.807.186 | 1.901.116 | 1.900.000 | 1.452 | 1.458 | 1.400 | 1.801 | 1.851 | 1.878 | 1.878 |
| Armenien | 38.100 | 47.688 | 81.394 | 101.352 | 101.352 | 101.352 | 244.000 | 60 | 128 | 128 | 214 | 214 | 297 | 297 |
| Australien | 2.300 | 2.100 | 2.453 | 2.750 | 2.750 | 2.750 | 2.730 | | 12 | 2 | 47 | 47 | 47 | 47 |
| Bangladesch | 41.314 | 54.715 | 80.000 | 150.253 | 177.555 | 193.521 | 203.000 | 122 | 149 | 118 | 337 | 500 | 546 | 546 |
| Belarus | | 5.500 | 5.500 | 5.500 | 5.500 | 5.500 | 4.600 | | 24 | 24 | 24 | 24 | 24 | 24 |
| Belgien | 300 | 300 | 300 | 300 | 30 | 176 | 241 | 9 | 5 | 5 | 5 | 5 | 5 | 5 |
| Bolivien | 35.810 | 58.267 | 64.828 | 99.657 | 121.908 | 140.400 | 157.426 | 62 | 88 | 87 | 123 | 128 | 156 | 156 |
| Brasilien | 1.052.295 | 1.324.905 | 1.511.945 | 1.588.331 | 1.632.101 | 1.664.847 | 1.694.278 | 1.338 | 1.385 | 1.442 | 1.688 | 1.704 | 1.725 | 1.725 |
| Bulgarien | 7.305 | 12.500 | 25.225 | 60.255 | 60.270 | 60.270 | 61.623 | 11 | 17 | 9 | 70 | 77 | 81 | 81 |
| Chile | 5.500 | | 8.009 | 8.064 | 8.064 | 4.061 | 2.247 | 14 | | 12 | 15 | 13 | 15 | 15 |
| China | 97.200 | 127.120 | 270.000 | 400.000 | 450.000 | 450.000 | 1.000.000 | 355 | 415 | 415 | 1.000 | 870 | 1.350 | 1.350 |
| Deutschland | 27.175 | 38.933 | 54.772 | 64.454 | 76.953 | 85.728 | 90.176 | 622 | 720 | 700 | 800 | 860 | 900 | 900 |
| Finnland | 84 | 84 | 150 | 472 | 700 | 700 | 1.100 | 3 | 3 | 3 | 9 | 13 | 13 | 13 |
| Frankreich | 8.400 | 8.900 | 10.150 | 10.150 | 12.450 | 12.450 | 13.000 | | 125 | 105 | 105 | 125 | 125 | 125 |
| Griechenland | 40 | 40 | 416 | 418 | 520 | 520 | 702 | 1 | 1 | 1 | 2 | 2 | 2 | 2 |
| GroĂbritannien | 448 | 544 | 221 | 221 | 221 | 220 | 1 | 29 | 19 | 31 | 31 | 31 | 12 | 12 |
| Indien | 278.000 | 334.658 | 439.800 | 586.000 | 935.000 | 1.080.000 | 1.100.000 | 259 | 325 | 321 | 463 | 560 | 571 | 571 |
| Indonesien | 6.600 | 1.000 | 1.000 | 2.000 | 2.000 | 2.000 | 5.520 | 17 | 12 | 17 | 9 | 9 | 9 | 9 |
| Iran | 63.779 | 229.607 | 315.000 | 846.169 | 1.665.602 | 1.954.925 | 2.859.386 | 96 | 326 | 326 | 584 | 1.021 | 1.574 | 1.574 |
| Irland | | 81 | 81 | 2 | 2 | 2 | 1 | | 2 | 10 | 1 | 1 | 1 | 1 |
| Island | 56 | 56 | 63 | 77 | 77 | 77 | 255 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 |
| Italien | 382.000 | 412.550 | 432.900 | 580.000 | 628.624 | 730.000 | 779.090 | 521 | 588 | 558 | 700 | 730 | 790 | 790 |
| Japan | 26.569 | 28.402 | 31.462 | 36.345 | 38.042 | 39.623 | 40.823 | 292 | 311 | 311 | 327 | 344 | 342 | 342 |
| Kanada | 20.505 | 12.140 | 12.140 | 12.140 | 12.000 | 12.000 | 14.205 | 222 | 101 | 101 | 101 | 80 | 80 | 80 |
| Kirgisistan | | 6.000 | 6.000 | 6.000 | 6.000 | 6.000 | 6.000 | | 6 | 6 | 6 | 6 | 6 | 6 |
| Kolumbien | 72.136 | 138.000 | 203.292 | 280.340 | 300.000 | 340.000 | 348.747 | 168 | 202 | 310 | 401 | 460 | 614 | 614 |
| Kroatien | 100 | 100 | 100 | 152 | 152 | 152 | 152 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 |
| Kuba | | 45 | 45 | 45 | 45 | 45 | | | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 |
| Lettland | 310 | 310 | 310 | 500 | 500 | 200 | 18 | 4 | 4 | 4 | 30 | 4 | 1 | 1 |
| Liechtenstein | 26 | 26 | 41 | 101 | 101 | 101 | 101 | 1 | 2 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 |
| Litauen | | | 7 | 80 | 133 | 133 | 195 | | | | 1 | 2 | 2 | 2 |
| Luxemburg | 49 | 51 | 115 | 115 | 203 | 203 | 369 | 4 | 4 | 3 | 4 | 7 | 7 | 7 |
| Malaysia | 19.000 | 22.613 | 24.988 | 40.248 | 42.617 | 46.701 | 48.946 | 39 | 47 | 46 | 90 | 137 | 159 | 159 |
| Malta | | | | | | | | | | | | | | |
| Mazedonien | 32 | 32 | 50 | 50 | 50 | 50 | 50 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 |
| Mexiko | 3.037 | 3.037 | 3.037 | 3.037 | 3.037 | 3.037 | 4.800 | 6 | 6 | 6 | 3 | 3 | 3 | 3 |
| Moldawien | | 5.000 | 5.000 | 5.000 | 5.000 | 5.000 | 2.200 | | 14 | 8 | 8 | 14 | 14 | 14 |
| Montenegro | | | 6 | 6 | 6 | 6 | | | | | | | | |
| Mosambik | | | 4 | 4 | 4 | 251 | 519 | | | | | 1 | 2 | 2 |
| Myanmar | 200 | 4.343 | 10.900 | 14.884 | 22.821 | 22.821 | 26.472 | 14 | 20 | 20 | 38 | 38 | 38 | 38 |
| Neuseeland | | | 281 | 281 | 281 | 201 | 201 | | 12 | 12 | 12 | 12 | 14 | 14 |
| Niederlande | 348 | 550 | 603 | 1.110 | 1.502 | 1.502 | 4.301 | 10 | 11 | 8 | 21 | 50 | 56 | 56 |
| Nigeria | 60 | 60 | 60 | 60 | 60 | 60 | 345 | 2 | 2 | 2 | 2 | 3 | 3 | 3 |
| Nordkorea | | | 4 | 4 | 4 | 4 | | | | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 |
| Norwegen | 147 | 147 | 147 | 180 | 180 | 375 | 394 | 4 | 4 | 4 | 9 | 9 | 10 | 10 |
| Ăsterreich | 584 | 873 | 1.022 | 4.000 | 4.983 | 5.611 | 5.608 | 71 | 89 | 68 | 130 | 208 | 223 | 223 |
| Pakistan | 700.000 | 1.000.000 | 1.550.000 | 2.000.000 | 2.300.000 | 2.740.000 | 2.850.500 | 766 | 965 | 1.606 | 2.600 | 3.068 | 3.285 | 3.285 |
| Peru | 4.656 | 5.489 | 7.823 | 54.829 | 81.024 | 103.712 | 122.221 | 3 | 9 | | 56 | 94 | 137 | 137 |
| Philippinen | 14 | 36 | 36 | 36 | 36 | 36 | 36 | 1 | 3 | 1 | 3 | 3 | 3 | 3 |
| Polen | 771 | 771 | 1.500 | 1.700 | 2.106 | 2.106 | 2.100 | 28 | 28 | 28 | 30 | 32 | 32 | 32 |
| Portugal | 242 | 242 | 379 | 379 | 407 | 407 | 586 | 5 | 5 | 5 | 5 | 5 | 5 | 5 |
| RumÀnien | 18.000 | 22.613 | 24.988 | 24.988 | 24.988 | | | 39 | 47 | 46 | 46 | 46 | | |
| Russland | 41.780 | 60.000 | 95.000 | 103.000 | 100.000 | 100.000 | 86.000 | 213 | 215 | 213 | 226 | 244 | 244 | 244 |
| Schweden | 7.897 | 11.515 | 13.407 | 16.900 | 23.000 | 32.000 | 40.029 | 62 | 85 | 91 | 118 | 104 | 155 | 155 |
| Schweiz | 1.700 | 2.081 | 3.628 | 6.820 | 7.163 | 9.600 | 10.300 | 61 | 78 | 56 | 106 | 110 | 126 | 126 |
| Serbien und Montenegro | | 95 | 89 | 210 (Serbien) | 210 (Serbien) | 210 (Serbien) | 210 (Serbien) | | 2 | 2 | 7 (Serbien) | 7 (Serbien) | 7 (Serbien) | 7 (Serbien) |
| Singapur | 119 | 238 | 238 | 2.444 | 2.656 | 5.348 | 5.577 | 1 | 1 | 1 | 3 | 5 | 5 | 4 |
| Slowakei | 286 | 286 | 337 | 426 | 426 | 426 | 823 | 7 | 7 | 7 | 7 | 7 | 7 | 7 |
| Slowenien | | | | | | | 38 | | | | | | | |
| Spanien | 912 | 978 | 1.392 | 1.863 | 1.863 | 2.539 | 3.219 | 30 | 31 | 28 | 42 | 42 | 44 | 44 |
| SĂŒdafrika | | | 22 | 22 | 22 | 22 | 22 | | | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 |
| SĂŒdkorea | 8.762 | 11.578 | 13.137 | 17.123 | 25.744 | | 32.441 | 80 | 107 | 226 | 227 | 159 | | 165 |
| Tadschikistan | | 10.600 | 10.600 | 10.600 | 10.600 | 10.600 | 10.600 | | 53 | 53 | 53 | 53 | 53 | 53 |
| Tansania | | | 3 | 3 | 3 | 31 | 31 | | | | | | 1 | 1 |
| Thailand | 8.500 | 21.799 | 33.982 | 127.735 | 162.023 | 218.459 | 300.581 | 41 | 76 | 44 | 303 | 391 | 426 | 426 |
| Trinidad und Tobago | 4.000 | 3.500 | 3.500 | 3.500 | 3.500 | 4.500 | 4.500 | 13 | 10 | 13 | 10 | 10 | 9 | 9 |
| Tschechien | 455 | 615 | 660 | 1.230 | 1.755 | 2.700 | 3.475 | 16 | 24 | 16 | 33 | 37 | 33 | 33 |
| Tunesien | | | 2 | 34 | 34 | 34 | 34 | | | | 2 | 2 | 2 | 2 |
| TĂŒrkei | 400 | 520 | 520 | 3.056 | 3.056 | 3.056 | 3.339 | 1 | 6 | 5 | 9 | 9 | 12 | 12 |
| Ukraine | 67.000 | 100.000 | 100.000 | 120.000 | 200.000 | 200.000 | 390.000 | 147 | 200 | 147 | 224 | 285 | 285 | 285 |
| Ungarn | | 202 | 110 | 110 | 110 | 110 | 141 | | 3 | 13 | 13 | 13 | 13 | 13 |
| Uruguay | | | 20 | 20 | 20 | 20 | | | | | | | | |
| USA | | 146.876 | 146.876 | 110.000 | 110.000 | 112.000 | 123.000 | | 1.340 | 1.340 | 1.100 | 1.300 | 1.000 | 1.000 |
| Usbekistan | | | | 47.000 | 47.000 | 47.000 | 300.000 | | | | 43 | 43 | 133 | 133 |
| V.A.E | 250 | | 305 | 305 | 305 | 305 | 1.751 | 2 | 4 | | 9 | 2 | 2 | 2 |
| Venezuela | | 44.146 | 44.146 | 4.200 | 15.000 | 43.000 | 105.890 | | 148 | 149 | 124 | 150 | 144 | 144 |
| Vietnam | | | | | | | 282 | | | | | | | 3 |
| EuropÀische Union (Gebietsstand 2010) | 460.983 | 512.827 | 569.898 | 769.673 | 825.075 | 943.877 | 1.013.194 | | | | | | 2.509 | 2.508 |
| Total | 4.595.709 | 5.769.682 | 7.394.505 | 9.394.544 | 11.355.785 | 12.674.402 | 15.192.844 | | | 10.695 | 14.654 | 16.513 | 18.202 | 18.154 |
Angabe der Erdgastankstellen beinhalten CNG und LNG-Stationen, die öffentlich, kommunal oder privat betrieben werden. HausanschlĂŒsse sind nicht miteingerechnet.cite-ref-28[27]
Positionen von Autofahrerclubs und Regulierungsbehörde zu Erdgasfahrzeugen
ĂAMTC
Laut Veröffentlichung des ĂAMTC vom 25. Juli 2013cite-ref-amtc-130725-29-0[28] ist Erdgas (Compressed Natural Gas â CNG) als Kraftstoff eine marktfĂ€hige und sofort einsetzbare Technologie mit Umwelt- und Preisvorteilen. Dennoch hat sich diese Alternative am Markt noch nicht durchgesetzt. Der ĂAMTC und der Fachverband der Gas- und WĂ€rmeversorgungsunternehmungen (FGW) sowie Fiat, Opel und VW prĂ€sentierten am 25. Juli 2013 ein Forderungspaket an die nĂ€chste österreichische Bundesregierung. UnterstĂŒtzt wurden sie dabei von der fĂŒr die Strom- und Gaswirtschaft zustĂ€ndige österreichische Regulierungsbehörde Energie-Control Austria (E-Control).cite-ref-30[29]
Forderungen von ĂAMTC, FGW, Fiat, Opel, VW und E-Control
âą Keine Kraftstoff-Steuer auf Erdgas bis 2025 (âKeine MĂSt auf Erdgasâ).
âą Eine Ăsterreich-weite Anschaffungs-Förderung (z. B. NoVA-Befreiung) bis 2025, um Gleichpreisigkeit zu konventionellen Antrieben herzustellen.
DarĂŒber hinaus befĂŒrworten die Partner eine Erdgasabgaben-Befreiung fĂŒr in das Erdgasnetz eingespeistes und an anderer Stelle entnommenes Biomethan (in Anlehnung an die steuerliche Behandlung von Biodiesel und Bioethanol) sowie weitere Anreize zum Umstieg auf Erdgas-Pkw und andere alternativ angetriebene Pkw, z. B. durch BegĂŒnstigungen bei der Kfz-Steuer.
Pro und Contra aus Sicht des ĂAMTC
Eines der wesentlichsten Argumente pro Erdgas liegt fĂŒr den ĂAMTC in der hohen Wirtschaftlichkeit: 2013 konnten fĂŒr denselben Geldbetrag mit einem Erdgas-Pkw Strecken zurĂŒckgelegt werden, die um rund 50 Prozent (Diesel) bzw. 100 % (Benzin) lĂ€nger sind. Dennoch haben laut ĂAMTC-Umfrage viele Konsumenten Vorbehalte gegenĂŒber Erdgas-Autos. Sie fĂŒrchten ein erhöhtes Explosionsrisiko bei UnfĂ€llen und EinschrĂ€nkungen bei der Einfahrt in Garagen.
âBeides ist ungerechtfertigt. Ein Crashtest des ĂAMTC bestĂ€tigte die technische Sicherheit von Erdgas-Pkw. Einfahrtsverbote in Garagen beruhen auf der in einigen BundeslĂ€ndern fehlenden Unterscheidung zwischen FlĂŒssiggas und CNG. Hier hat der Gesetzgeber Nachholbedarfâ
betonte Bernhard Wiesinger, Leiter der ĂAMTC-Interessenvertretung.cite-ref-amtc-130725-29-1[28]
ADAC
Laut einer Untersuchung des ADAC zur Frage, was bei einem Frontal- und Seitencrash in einem Erdgasfahrzeug passiert, ist das Brandrisiko bei Erdgasfahrzeugen gegenĂŒber Benzin- oder Dieselfahrzeugen nicht erhöht. Auch bei UnfĂ€llen verhĂ€lt sich das Gasmodell kaum anders als die Standard-Version.cite-ref-adac-31-0[30] In einer mit dem Joanneum Research durchgefĂŒhrten Studie kommt er des Weiterencite-ref-32[31] zum Ergebnis, dass CNG-Fahrzeuge bei Betrachtung des gesamten Life cycles bis auf weiteres in Sachen CO2-AusstoĂ die beste Bilanz besitzen und auch von der E-MobilitĂ€t nicht zu ĂŒbertreffen sindcite-ref-33[32].
Weblinks
Commons
: Erdgasfahrzeuge
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Einzelnachweise
cite-note-11. â Richard van Basshuysen (Hrsg.): Erdgas und erneuerbares Methan fĂŒr den Fahrzeugantrieb in H. List: Der Fahrzeugantrieb, Springer, Wiesbaden 2015, ISBN 978-3-658-07158-5, S. 31.
cite-note-22. â Richard van Basshuysen (Hrsg.): Erdgas und erneuerbares Methan fĂŒr den Fahrzeugantrieb in H. List: Der Fahrzeugantrieb, Springer, Wiesbaden 2015, ISBN 978-3-658-07158-5, S. 33.
cite-note-33. â Richard van Basshuysen (Hrsg.): Erdgas und erneuerbares Methan fĂŒr den Fahrzeugantrieb in H. List: Der Fahrzeugantrieb, Springer, Wiesbaden 2015, ISBN 978-3-658-07158-5, S. 34.
cite-note-44. â Richard van Basshuysen (Hrsg.): Erdgas und erneuerbares Methan fĂŒr den Fahrzeugantrieb in H. List: Der Fahrzeugantrieb, Springer, Wiesbaden 2015, ISBN 978-3-658-07158-5, S. 35.
cite-note-list36-55. â Richard van Basshuysen (Hrsg.): Erdgas und erneuerbares Methan fĂŒr den Fahrzeugantrieb in H. List: Der Fahrzeugantrieb, Springer, Wiesbaden 2015, ISBN 978-3-658-07158-5, S. 36.
cite-note-66. â Richard van Basshuysen (Hrsg.): Erdgas und erneuerbares Methan fĂŒr den Fahrzeugantrieb in H. List: Der Fahrzeugantrieb, Springer, Wiesbaden 2015, ISBN 978-3-658-07158-5, S. 37.
cite-note-77. â Richard van Basshuysen (Hrsg.): Erdgas und erneuerbares Methan fĂŒr den Fahrzeugantrieb in H. List: Der Fahrzeugantrieb, Springer, Wiesbaden 2015, ISBN 978-3-658-07158-5, S. 38.
cite-note-88. â Richard van Basshuysen (Hrsg.): Erdgas und erneuerbares Methan fĂŒr den Fahrzeugantrieb in H. List: Der Fahrzeugantrieb, Springer, Wiesbaden 2015, ISBN 978-3-658-07158-5, S. 39.
cite-note-99. â Richard van Basshuysen (Hrsg.): Erdgas und erneuerbares Methan fĂŒr den Fahrzeugantrieb in H. List: Der Fahrzeugantrieb, Springer, Wiesbaden 2015, ISBN 978-3-658-07158-5, S. 42.
cite-note-1010. â Richard van Basshuysen (Hrsg.): Erdgas und erneuerbares Methan fĂŒr den Fahrzeugantrieb in H. List: Der Fahrzeugantrieb, Springer, Wiesbaden 2015, ISBN 978-3-658-07158-5, S. 43.
cite-note-0-1111. â https://www.adac.de/verkehr/tanken-kraftstoff-antrieb/alternative-antriebe/erdgas/ (Abgerufen am 20. Juli 2023)
cite-note-1312. â Richard van Basshuysen (Hrsg.): Erdgas und erneuerbares Methan fĂŒr den Fahrzeugantrieb in H. List: Der Fahrzeugantrieb, Springer, Wiesbaden 2015, ISBN 978-3-658-07158-5, S. 53.
cite-note-vb-522-1413. â Richard van Basshuysen (Hrsg.): Ottomotor mit Direkteinspritzung und Direkteinblasung: Ottokraftstoffe, Erdgas, Methan, Wasserstoff, 4. Auflage, Springer, Wiesbaden, 2017. ISBN 978-3-658-12215-7. S. 522
cite-note-1514. â Richard van Basshuysen (Hrsg.): Erdgas und erneuerbares Methan fĂŒr den Fahrzeugantrieb in H. List: Der Fahrzeugantrieb, Springer, Wiesbaden 2015, ISBN 978-3-658-07158-5, S. 419f.
cite-note-1615. â Richard van Basshuysen (Hrsg.): Erdgas und erneuerbares Methan fĂŒr den Fahrzeugantrieb in H. List: Der Fahrzeugantrieb, Springer, Wiesbaden 2015, ISBN 978-3-658-07158-5, S. 420.
cite-note-1716. â Richard van Basshuysen (Hrsg.): Erdgas und erneuerbares Methan fĂŒr den Fahrzeugantrieb in H. List: Der Fahrzeugantrieb, Springer, Wiesbaden 2015, ISBN 978-3-658-07158-5, S. 421f.
cite-note-vb-523-1817. â Richard van Basshuysen (Hrsg.): Ottomotor mit Direkteinspritzung und Direkteinblasung: Ottokraftstoffe, Erdgas, Methan, Wasserstoff, 4. Auflage, Springer, Wiesbaden, 2017. ISBN 978-3-658-12215-7. S. 523
cite-note-vb-524-1918. â Richard van Basshuysen (Hrsg.): Ottomotor mit Direkteinspritzung und Direkteinblasung: Ottokraftstoffe, Erdgas, Methan, Wasserstoff, 4. Auflage, Springer, Wiesbaden, 2017. ISBN 978-3-658-12215-7. S. 524
cite-note-2019. â Richard van Basshuysen (Hrsg.): Erdgas und erneuerbares Methan fĂŒr den Fahrzeugantrieb in H. List: Der Fahrzeugantrieb, Springer, Wiesbaden 2015, ISBN 978-3-658-07158-5, S. 34f.
cite-note-2120. â Richard van Basshuysen (Hrsg.): Erdgas und erneuerbares Methan fĂŒr den Fahrzeugantrieb in H. List: Der Fahrzeugantrieb, Springer, Wiesbaden 2015, ISBN 978-3-658-07158-5, S. 54f.
cite-note-2221. â Richard van Basshuysen (Hrsg.): Erdgas und erneuerbares Methan fĂŒr den Fahrzeugantrieb in H. List: Der Fahrzeugantrieb, Springer, Wiesbaden 2015, ISBN 978-3-658-07158-5, S. 56f.
cite-note-vb-267-2322. â Richard van Basshuysen (Hrsg.): Erdgas und erneuerbares Methan fĂŒr den Fahrzeugantrieb in H. List: Der Fahrzeugantrieb, Springer, Wiesbaden 2015, ISBN 978-3-658-07158-5, S. 267.
cite-note-vb-44-2423. â Richard van Basshuysen (Hrsg.): Erdgas und erneuerbares Methan fĂŒr den Fahrzeugantrieb in H. List: Der Fahrzeugantrieb, Springer, Wiesbaden 2015, ISBN 978-3-658-07158-5, S. 44.
cite-note-2524. â Richard van Basshuysen (Hrsg.): Erdgas und erneuerbares Methan fĂŒr den Fahrzeugantrieb in H. List: Der Fahrzeugantrieb, Springer, Wiesbaden 2015, ISBN 978-3-658-07158-5, S. 52.
cite-note-2625. â Moritz Mottschall: Lkw: flĂŒssiges Erdgas ist keine Option fĂŒr Klimaschutz, oeko.de, Artikel vom 12. Mai 2020; abgerufen am 12. Januar 2025.
cite-note-2726. â ngv.ch
cite-note-2827. â Quellen: NGV Group, NGVA, ENGVA, ANGVA, IANGV (* Stand: Dezember 2008, Angaben ohne GewĂ€hr); Daten fĂŒr 2010: iangv.org (Memento vom 29. Mai 2012 im Internet Archive) â Daten fĂŒr 2011: iangv.org
cite-note-amtc-130725-2928. â Alternative Erdgas. ĂAMTC, 25. Juli 2013. In Landesgesetzen fehlt in einigen BundeslĂ€ndern die Unterscheidung zwischen FlĂŒssiggas und CNG.
cite-note-3029. â ĂAMTC-Pressemitteilung ĂAMTC: Alternative Erdgas - sicher, kostengĂŒnstig, umweltfreundlich (Teil 1, + Foto, + Grafik), 25. Juli 2013
cite-note-adac-3130. â adac.de: - ADAC Crashtest - Crash Erdgasauto. (Memento vom 23. November 2015 im Internet Archive) âBrandrisiko bei Erdgasfahrzeugen ist nicht erhöhtâ; abgerufen am 5. Januar 2025.
cite-note-3231. â adac.de: GeschĂ€tzte Treibhausgasemissionen und PrimĂ€renergieverbrauch in der Lebenszyklusanalyse von Pkw-basierten Verkehrssystemen, Joanneum Research (Ăsterreich), Bericht vom 12. September 2019, S. 112 bzw. Abb. 47ff; abgerufen am 5. Januar 2025.
cite-note-3332. â (Archiv) adac.de.de: Elektroautos brauchen die Energiewende: Die Klimabilanz, Artikel vom 25. Oktober 2019; abgerufen am 7. Januar 2025.
Anmerkungen
cite-note-dichte-12Anm. 1. â Nach DIN 51624 liegt die Dichte des Erdgases im Bereich von 0,72â0,91 kg·mâ3, ist also kein fester Wert und bietet keine ausreichende Vergleichbarkeit. Daher wird hier stellvertretend die Dichte des Methans angegeben.